Sanierung der Patientenzimmer am Charité Benjamin Franklin Campus

Berlin Charité Benjamin Franklin Pflegestationen

Sanierung der Patientenzimmer

Projektumfang

Patientenzimmer, Wahlleistung

Das Klinikum war nach dem Zweiten Weltkrieg der erste große Krankenhauskomplex in Europa, der als Kompaktbau sämtliche Institute, fast alle Kliniken und Hörsäle in einem Gebäude vereinte. Das damalige Klinikum Steglitz stellte einen Gegenentwurf zum verbreiteten Pavillonstil dar. Das Architekturbüro Curtis & Davis aus New Orleans hat das Klinikgebäude entworfen. Beteiligt war auch der Berliner Architekt Franz Mocken.

Projekteinblicke

Sanierung der Patientenzimmer am Charité Benjamin Franklin Campus

Innovative Medienschienen mit Steckdosen, Entertainment und Kontrollschaltern. Individuelles Design: Bilder und Farbakzente optional integrierbar. Optimale Beleuchtung: Warmes Licht für Gemütlichkeit, klares Licht für Untersuchungen. Ein Gesamtkonzept, das Funktionalität mit Wohlfühlatmosphäre verbindet – für Patienten und Personal gleichermaßen.

Sanierung der Patientenzimmer am Charité Benjamin Franklin Campus

Nach dem Mauerfall und dem schrittweisen Zusammenwachsen der Berliner Strukturen wurde das damalige Klinikum Steglitz im Jahr 1994 in Universitätsklinikum Benjamin Franklin umbenannt. Die Namensänderung zu Ehren des US-amerikanischen Staatsmannes Benjamin Franklin (1706–1790) würdigt das finanzielle amerikanische Engagement beim Bau des Klinikums, namentlich der Benjamin-Franklin-Stiftung. An den Baukosten beteiligten sich zu rund einem Fünftel die USA. Im Jahr 2003 fusionierte das UKBF dann mit der Charité.

Vor circa zwei Jahren gab es erste Gespräche über ein neues Konzept für die Sanierung der Patientenzimmer. Musterräume wurden eingerichtet und das Bieterverfahren wurde ausgeschrieben. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir uns durchsetzen konnten und den Zuschlag erhalten haben.

Bei der technischen Umsetzung des individuell erstellten Plans zur Patientenversorgung wurden horizontale und vertikale Medienschienen verbaut. Diese enthalten neben Steckdosen auch das Entertainmentsystem, sowie diverse Kontrollschalter. Es besteht die Möglichkeit im Zwischenbereich von Versorgungskanal und Leuchte weitere Designelemente, wie z.B. Bilder oder Farbakzente anzeigen zu lassen.

Der Bauherr wurde durch den Architekt Hr. Matteo Thun beraten und lichttechnisch hat man sich für 2 Lichtfarben entschieden. Die Allgemeinbeleuchtung hat Werte von 2700 K bei einem CRI >90, während die Untersuchungsbeleuchtung bei 4000 K einen CRI von 94 aufweist. Dies schafft also beste Bedingungen für Patienten und medizinisches Personal, denn Ziel war es eine angenehme und gemütliche Allgemeinbeleuchtung und eine nüchterne, der Sehaufgabe angepasste Untersuchungsbeleuchtung zu schaffen. Für die Umsetzung wurde extra eine Platine mit 2 LEDs der Fa. Soul hergestellt. Der vertikale Versorgungskanal ist hinter dem Schrank eingebaut und fügt sich dezent, aber funktional in den Patientenbereich ein.

Alles in allem ist ein gelungenes Gesamtkonzept aus Funktionalität und Ambiente entstanden. Wir hoffen, dass sich viele Patienten hier wohlfühlen werden, und sind stolz, Teil dieses großartigen Projekts zu sein.

In diesem Projekt kam zum Einsatz …

Q100 ICU

In der Intensiv-Medizin kann das Leben des Patienten von einer einzigen Maschine abhängen.

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